Psychotherapeutische Privatpraxis

Dipl.-Psych. Sabine Ecker

Psychologische Psychotherapeutin

Verhaltenstherapie | Hypnotherapie / Klinische Hypnose
Qigong und körperorientierte Verfahren

Begleitung bei körperlicher Erkrankung

Wenn Sie unter einer schweren körperlichen Erkrankung leiden, kann eine psychologische Beratung Sie z.B. darin unterstützen,

Psychische Belastungen jeder Art können einen körperlichen Ausdruck finden, d.h. sie können körperliche Beschwerden hervorrufen, verstärken oder aufrechterhalten. Umgekehrt stellt jede schwerwiegende körperliche Erkrankung auch einen psychischen Belastungsfaktor dar. Daher ist es beim Vorliegen einer chronischen (d.h. lang andauernden) körperlichen Erkrankung meines Erachtens immer sinnvoll, beide Seiten anzuschauen: die körperliche und die psychische. Ausserdem sollte auch die Einbindung in das soziale Gefüge (d.h. in die Familie, den Freundeskreis, die Arbeitswelt etc.) berücksichtigt werden, um herauszufinden, welche Art von Hilfestellung für diesen speziellen Menschen in dieser speziellen Situation jetzt hilfreich wäre.

Bei manchen Menschen tragen zum Beispiel

dazu bei, dass sie ihr eigenes körperliches und psychisches Wohl vernachlässigen und sich dauerhaft überlasten. Gerade Menschen mit chronischen Schmerzen gehören meiner Erfahrung nach oft zu denen, die wunderbar „funktionieren“ im Beruf und sich sehr viel um das Wohl der anderen kümmern, die dann aber keine Zeit mehr finden, die eigentlich unbedingt notwendigen Schritte zu einer angemessenen Selbstfürsorge zu tun (Belastungen begrenzen, Zeit für Sport und Bewegung nehmen, Entspannungsverfahren praktizieren, regelmäßig essen und schlafen etc.).

Für Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen kann es auch sehr wichtig sein, einen Gesprächspartner zu finden, mit dem sie über „Tabuthemen“ sprechen können. So ist es z.B. für manche Betroffene sehr schwierig, mit ihren Angehörigen offen über ihre Zukunftssorgen oder über ihre Angst vor dem Sterben zu sprechen.
Dasselbe gilt für Menschen, die Beschwerden in sehr intimen Bereichen haben wie z.B. einen künstlichen Darmausgang oder sexuelle Schwierigkeiten. Eine Psychotherapeutin hat nicht nur eine Schweigepflicht, sie ist auch daran gewöhnt und dafür ausgebildet, über „heikle“ Themen zu sprechen.