Was mir in der Arbeit mit Ihnen wichtig ist
Psychotherapie funktioniert am besten, wenn man auch auf der menschlichen Ebene einen „guten Draht“ zueinander findet. Daher ist es völlig in Ordnung, sich in den ersten ein bis zwei Sitzungen erst einmal in Ruhe „zu beschnuppern“. Falls Sie dabei feststellen sollten, dass ich für Sie nicht die richtige Therapeutin bin, brauchen Sie keine Scheu zu haben, mir das ehrlich mitzuteilen. Ich unterstütze Sie dann gerne dabei, eine für Sie passendere Therapeutin zu finden.
Ziel- und Lösungsorientiertes Vorgehen: In der Anfangsphase einer Therapie ist es wichtig, möglichst klar die Ziele zu formulieren, an denen gearbeitet werden soll. Dafür werde ich mir mit Ihnen zusammen Zeit nehmen, denn dies ist eine gute Basis für ein ziel- und lösungsorientiertes Vorgehen. Auch wenn es dann im weiteren Verlauf zeitweise in den Gesprächen um Aktuelles geht, oder um die Vergangenheit, behält man doch immer den roten Faden im Blick, wo es hingehen soll.
Ressourcenorientierter Ansatz: Menschen, die zur Therapie kommen, sind oft sehr demoralisiert und sehen in diesem Moment vor allem Probleme, Fehler und Schwächen (bei sich selbst und/oder den anderen). Dann ist es wichtig, den Blick wieder auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu lenken, mit deren Hilfe Sie neue Lösungen finden werden. Wenn man noch genauer hinschaut, kann man auch in lästigen Symptomen oft Stärken und Fähigkeiten entdecken und dadurch einen neuen Blickwinkel entwickeln.
Pragmatisches Vorgehen: Menschen und ihre Lebenssituationen sind sehr unterschiedlich und brauchen daher auch unterschiedliche Formen der Unterstützung. Dies ist einer der Gründe, warum ich mehrere verschiedene Therapieausbildungen gemacht habe und mich auch fortlaufend weiterbilde. Ideologische Grabenkämpfe mag ich nicht so gerne, ich gehe am liebsten pragmatisch vor, je nach Situation und individuellen Bedürfnissen.
Weltanschauung: In der Psychotherapie ist jeder und jede willkommen, unabhängig von religiösen, weltanschaulichen oder politischen Ansichten. Sie dürfen glauben und denken, was immer zu Ihnen passt. Psychotherapie ist jedoch auch kein Politik-Seminar. Ich werde nicht mit Ihnen über den Sinn der Coronamaßnahmen oder die aktuelle Politik der Bundesregierung diskutieren. Ich vertrete keine esoterischen Glaubensinhalte oder Verschwörungstheorien und sehe mich selbst auch nicht als „spirituelle Heilerin“. Ich unterstütze keinen Extremismus (egal aus welcher Himmelsrichtung er kommt) und keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (egal gegen welche Gruppe von Menschen sie sich richtet). Ich fühle mich der Demokratie und den allgemeinen Menschenrechten verpflichtet. Ich bemühe mich um Verständnis und Mitgefühl, wenn es Ihnen gerade schlecht geht, sehe darin aber keine Rechtfertigung für rassistische, frauenfeindliche oder sonstwie hasserfüllte Positionen.